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Ihr Beitrag zur Energiewende

Jetzt bis zu 45 % bei Ihrer neuen Heizung sparen

Noch nie war es günstiger, auf moderne Heiztechnik umzusteigen: Seit Januar 2020 wird die Sanierung Ihrer Heizungsanlage staatlich extrem bezuschusst: Mit dem „Marktanreizprogramm Wärme aus erneuerbaren Energien“ (MAP). So können Sie mit Ihrer neuen Heizung sogar doppelt sparen. Denn neben der Förderung von bis zu 45 % auf die Anschaffung einer neuen Heizung, profitieren Sie auch von den wesentlich geringeren – oder im buchstäblich „günstigsten“ Fall komplett wegfallenden – Heizkosten.

FAQ zum Marktanreizprogramm


Austauschprämie für Ölheizungen

Nachhaltigkeit zahlt sich aus

Besonders lohnenswert ist die MAP-Förderung für Haushalte, die eine Ölheizung nutzen: Denn mit der Austauschprämie für Ölheizungen steigen die MAP-Fördersätze um 10%! Besonders rentabel ist der Austausch der Ölheizung durch eine Heizungsanlage, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Hier kann die Höhe des Zuschusses bis zu 45% der Investitionskosten betragen.

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Alle MAP-Zuschüsse im Überblick


Welche Heizungen werden gefördert?

Ob eine Anlage förderfähig ist, hängt unter anderem vom eingebauten Heizsystem ab. Finanzielle Anreize gibt es für besonders effiziente und moderne Heizsysteme. Welche das genau sind, finden Sie in unserer Übersicht.

Gas-Brennwert (Renewable Ready)

Die Anlagen werden mit 20% gefördert, wenn eine spätere Nachrüstung (Renewable Ready) von regenerativen Komponenten technisch bereits vorgesehen wurde. Das beinhaltet eine hybridfähige Steuerungs- und Regeltechnik sowie die Installation eines Pufferspeichers. Außerdem muss zum Erhalt der Fördergelder eine Detailplanung für den Einsatz von erneuerbaren Energien, mit einem regenerativen Anteil von mindesten 25% der Heizlast, mit eingereicht werden.

Gas-Brennwert mit Solaranlage oder Wärmepumpe (Hybridanlage)

Auch diese Anlagen werden vom Staat mit 30% gefördert (+ weitere 10% beim Austausch eines Ölgeräts). Dazu muss der regenerative Anteil jedoch mindestens 25% der Heizlast des Gebäudes ausmachen. Dies muss durch eine offizielle Heizlastberechnung nachgewiesen werden. Des Weiteren muss die Anlage hydraulisch abgeglichen werden. Kommt neben dem Gas-Brennwertgerät noch eine Wärmepumpe zum Einsatz, so müssen die beiden Geräte über eine gemeinsame Steuerung miteinander verbunden sein.

Wärmepumpen

Grundsätzlich werden Wärmepumpen mit 35% gefördert (+ weitere 10% bei Austausch eines Ölgeräts), egal ob es sich um Luft/Wasser, Sole/Wasser, Wasser/Wasser oder Wärmepumpen mit Erdwärmekollektoren handelt. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist das Erreichen der Mindestwerte für die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe. Diese differieren je nach Art der Wärmepumpe und ob diese in einem Bestandsgebäude oder einem Neubau eingesetzt wird. Außerdem gibt es unterschiedliche Vorgaben für Wohngebäude und Nichtwohngebäude. Wir beraten Sie gerne.

Biomasse-Anlagen (Pellet, Hackschnitzel, Scheitholz)

Auch diese Art von Anlagen werden grundsätzlich mit 35% gefördert (+ weitere 10% bei Austausch eines Ölgeräts). Die Anlagen müssen einen Wirkungsgrad von mindestens 89% erzielen (Pelletofen mit Wassertasche 90%). Scheitholzanlagen müssen über einen Pufferspeicher mit einem Volumen von mindestens 55 Liter/kW verfügen, bei Hackschnitzel mindestens 30 Liter/kW. Außerdem muss auch bei diesen Anlagen ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden.

Brennstoffzellen-Heizgerät

An der Förderung von Brennstoffzellenheizungen hat sich nichts geändert, hier greifen immer noch das KfW-Programm für Energieeffizientes Bauen und Sanieren. Gefördert werden Anlagen in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung. Die Förderhöhe ist gestaffelt nach der elektrischen Leistung der Anlage: Zu einem Grundbetrag-Zuschuss von 5.700 Euro kommt ein leistungsabhängiger Zuschuss von 450 Euro je angefangener 100 W elektrische Leistung für die Leistungsklassen von 0,25 bis 5,0 kW elektrischer Leistung. Insgesamt sind bis zu 28.200 Euro Zuschuss je eingebauter Brennstoffzelle möglich.

Öl-Brennwert

Ölheizungen werden nicht gefördert – auch nicht als Hybridheizung. Ganz im Gegenteil: Wer eine Ölheizung austauscht erhält 10 Prozent mehr MAP-Förderung vom BAFA. Öl-Brennwertheizungen dürfen jedoch auch weiterhin bis Ende 2025 eingebaut werden. Ab 2026 ist der Einbau einer Ölheizung nur noch in den Regionen erlaubt, in denen strukturbedingt nur diese als bezahlbare Wärmeerzeugung infrage kommen. Es muss dann jedoch ein Anteil an regenerativer Energie mit eingesetzt werden.